FAQ

Wo kann ich einen Produktkatalog bestellen?
Da wir ein reines Business-to-Business Geschäft betreiben und in der Regel nur über den Fachhandel mit Endkunden in Beziehung treten, ist es uns leider nicht möglich, unseren Produktkatalog an Privatpersonen zu versenden.

Wo finde ich Anleitungen zu den Produkten?
Die Anleitungen, sofern vorhanden,können in unserem Online-Produktkatalog direkt auf der entsprechenden Artikelseite eingesehen werden.

Wo kann ich die Artikel bestelllen?
Leider können Sie keine Artikel direkt bei uns bestellen, da wir ein reines Business-to- Business Geschäft betreiben und in der Regel nur über den Fachhandel mit Endkunden in Beziehung treten. Sie können unsere Produkte jedoch bei jedem Händler, der unsere Artikel vertreibt, bestellen. Wenn wir Ihnen bei der Suche behilflich sein sollen, können Sie gerne mit uns in Kontakt treten.

Was ist Biotin?
Biotin, auch Vitamin H genannt, gehört zu dem wasserlöslichen Vitamin-B-Komplex. Das Vitamin ist ein lebenswichtiger Nährstoff. Da Hunde, Katzen und Nager nicht in der Lage sind, selber genügend Biotin zu erzeugen, muss es ständig über die Nahrung zugeführt werden. Biotin hilft bei Haut- und Haarschäden wie: - Haarausfall, - Haarbruch, - Schuppenbildung, - rauhem, trockenem und stumpfem Fell, - Farb- bzw. Pigmentverlusten des Felles.

Wieso enthalten einige Katzen-Produkte Zucker?
Zucker ist ein Sammelbegriff (Gesamtzucker). Zucker zählt genau wie Stärke zu den Kohlenhydraten. Marktüblich wird Saccharose damit gemeint. Es gibt aber viele weitere Zucker, wie Milchzucker, Fruchtzucker, Traubenzucker. Durch den Mageninhalt von Beutetieren nehmen Katzen auch in freier Natur etwas Zucker bzw. Kohlenhydrate auf. Wichtig ist: die Dosis macht’s! D.h. berechnet auf die Gesamtfutterration bekommt die Katze nur sehr geringe Zuckermengen zugeführt. Diese schaden genau so wenig wie herkömmliche, kohlenhydratangereicherte Dosennahrung oder Trockenfutter. Zucker ist wie Getreide eine Kohlenhydratquelle und belastet den Körper nicht.

Was ist Taurin?
Taurin ist eine für Katzen lebensnotwendige Aminosäure. Es kommt nur in Nahrungsbestandteilen tierischen Ursprungs vor. Katzen benötigen Taurin unbedingt für den Erhalt ihrer Sehkraft. Ein Mangel führt letztlich zur Blindheit. Taurin ist aber auch für ein gut funktionierendes Katzenherz (Herzmuskel und Nervengewebe) unverzichtbar. Junge Katzen stärken durch Taurin darüber hinaus ihre Immunfunktion und die Abwehrkäfte.

Ist die Instant Cat Milk auch zur Aufzucht von Kaninchen geeignet?
Obwohl unsere Instant Cat-Milk nicht speziell für die Aufzucht von Kaninchen entwickelt wurde, haben wir sehr gute Erfahrung damit gemacht.

Wird es mein Haustier langweilig finden, immer die selbe Nahrung zu fressen?
Nein, denn Abwechselung in der Nahrung ist ein rein menschlicher Anspruch. Hunde und Katzen fressen in der Regel nicht wie wir Menschen aus Lust an der Nahrungsaufnahme, sondern um ihren Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Sie haben sehr kurze Verdauungssysteme und stellen sich auf eine konstante Zusammensetzung der Nahrung ein. Wird diese plötzlich verändert, kann es zu Verdauungsstörungen kommen. Eine Nahrungsumstellung sollte nur in bestimmten Situationen erfolgen, z.B. bei der Umstellung von Welpenkost auf Vollnahrung für erwachsene Tiere oder bei Erkrankung von Nieren oder Leber. Auch Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten erfordern eine Anpassung des Nahrungsangebotes.

Kann es meiner Katze oder meinem Hund schaden, wenn sie die Nahrung des anderen fressen?
Katzen und Hunde haben grundsätzlich unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. So benötigen Katzen deutlich mehr Proteine und auch einen höheren Fettgehalt in der Nahrung als Hunde. Das ist auch der Grund dafür, warum Hunde sehr gern Katzennahrungen fressen, denn diese sind durch den höheren Gehalt an Eiweiß und Fett deutlich schmackhafter. Hier ist jedoch auch die Grundlage der Problematik zu sehen, wenn beide Tierarten die Nahrung des jeweils anderen naschen: Hunde würden rasch zu dick und bekämen durch die hohe Eiweißzufuhr Haut- und Fellprobleme, Katzen hingegen wären deutlich unterversorgt und müssten nach längerer Zeit unter Mangelerscheinungen leiden. Außerdem benötigen Katzen einen viel höheren Tauringehalt. Prinzipiell schadet es jedoch nichts, wenn der eine einmal aus dem Futternapf des anderen nascht, aber das sollte nicht regelmäßig der Fall sein.

Ist Knoblauch giftig?
Immer wieder wird in verschiedenen Internet-Foren darüber diskutiert und es kursieren Meldungen in der Presse darüber, dass Knoblauch und Küchenzwiebeln bei unseren Haustieren Vergiftungen verursachen können. Das kann man jedoch nicht so pauschal sagen, sondern muss einige Aspekte genauer beachten.

Zum einen haben Untersuchungen ergeben, dass eine Dosis von etwa 5 g Knoblauch je kg Körpergewicht pro Tag eine toxische Wirkung haben, wenn man es täglich verabreicht. Das würde also bedeuten, dass ein 10 kg schwerer Hund 50 g Knoblauch bekommen müsste. Das sind umgerechnet mehr als 3 Esslöffel bzw. etwa 16 (!) Zehen jeden Tag.
Für einen 25 kg schweren Hund würde es sogar bedeuten, dass er 125 g täglich, also über 8 Esslöffel oder mehr als 40 (!) Zehen fressen müsste – das sind unrealistische Mengen.

Zum anderen sind die für die gesamte Diskussion verantwortlichen schwefelhaltigen Substanzen, die entstehen, sobald die frische Knoblauchzehe angeschnitten wird, in der Luft leicht flüchtig und spielen deshalb in den GAC-Produkten Knoblauchgranulat und Knoblauchtabletten keine Rolle mehr, da diese getrocknet sind.

Was versteht man unter dem Begriff „Rohasche“ ?
 „Rohasche“ ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Mineralien erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohasche = Mineralstoffe. 

Mineralstoffe werden ernährungsphysiologisch unterteilt in Mengenelemente wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor sowie Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobalt, Selen und Jod, um nur die wichtigsten zu nennen. 
Die Mineralstoffe werden häufig ausschließlich im Zusammenhang mit der Skelettmineralisierung gesehen. Dies ist jedoch nur ein Teilbereich ihrer Funktionen und trifft auf Calcium, Phosphor und Magnesium zu. Darüber hinaus haben die Mengen- und Spurenelemente sehr weitreichende Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel, im Wasserhaushalt, beim Blutaufbau, bei der Pigmentbildung, als Bestandteil vieler Stoffwechselenzyme und - hormone, im Fruchtbarkeitsgeschehen etc. Dabei ist zu beachten, dass gerade wegen dieser vielfältigen, sehr komplizierten Aufgaben sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss oder ein Ungleichgewicht der Mineralstoffe zueinander zu schweren Störungen führen kann. Deshalb sollten Sie zu unseren Alleinfuttermitteln nichts hinzufügen, insbesondere keine hochkonzentrierten Mineralstoffmischungen. Es besteht ansonsten die große Gefahr, dass Ungleichgewichte entstehen und genau die gegenteilige Wirkung von dem erzielt wird, was von der Zufütterung der Präparate erhofft wurde. In der Praxis werden solche Mineralstoff-Konzentrate häufig fälschlicherweise zur Vorbeugung gegen Skelettanomalien, insbesondere bei im Wachstum befindlichen Hunden, verabreicht. Das ist normalerweise nicht notwendig. 

Was versteht man unter dem Begriff „Rohfaser“ ?
„Rohfaser“ ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Pflanzenfasern erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohfaser = Pflanzenfasern. 
 Es handelt sich also bei der Rohfaser zum überwiegenden Teil um faserige Pflanzen-Bestandteile, die landläufig häufig auch als „Ballaststoffe“ bezeichnet werden. Die unter dem Begriff Rohfaser zusammen gefassten relativ schwer verdaulichen Pflanzen-Bestandteile weisen die unterschiedlichsten physikalischen und chemischen Eigenschaften auf und übernehmen deshalb eine wichtige Darm regulierende Funktion bei der Verdauung der Heimtiere. Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser kann sich nach zwei Seiten hin auswirken. Zum einen kann sie Kot verfestigend wirken, zum anderen aber auch abführend. Sie kennen diese Wirkung unter Umständen von der Weizenkleie her, die auch heute in der menschlichen Ernährung eine gewisse Rolle spielt. Auch Weizenkleie besteht zu einem großen Teil aus Rohfaser. 

Die Darm regulierende Wirkung der Rohfaser beruht zum Teil auf dem Wasser-Bindungsvermögen, der durch die geringe Verdaulichkeit bedingten Vergrößerung des Kot-Volumens und der Beeinflussung der so genannten Darmflora. Unter Darmflora sind dabei die auch immer bei gesunden Tieren im Darm (vor allem aber im Dickdarm) vorhandenen wichtigen und erwünschten Darm-Bakterien zu verstehen. Um eine gesunde und natürliche Darm-Tätigkeit zu erreichen, müssen die Katzen und Hunde also eine gewisse Mindestmenge an Faserstoffen über das Futter zu sich nehmen und zwar in der richtigen Form und in der richtigen Menge. 

Auf Grund der geringen Verdaulichkeit führt ein überhöhter Anteil an Rohfaser zu einer stark vergrößerten Kot-Menge. Darüber hinaus beeinträchtigt ein zu hoher Rohfaser-Gehalt die Verdaulichkeit und damit die Verwertung der anderen im Futter vorhandenen lebenswichtigen Nährstoffe. Es muss jedoch an dieser Stelle hervorgehoben werden, dass es neben den durch die Rohfaser-Bestimmung erfassten Ballaststoffen noch eine ganze Reihe von weiteren Pflanzenstoffen gibt, die eine Darm- und Verdauungs-regulierende Wirkung haben. Hierzu zählen insbesondere die löslichen Pflanzen-Bestandteile die in den vorderen Darm-Abschnitten noch nicht von den Verdauungsenzymen aufgeschlossen werden können, in den hinteren Darm-Abschnitten (insbesondere im Dickdarm) aber dann von den dort lebenden Bakterien als hervorragende Nährstoff-Quelle genutzt werden können. Dadurch können sich bei gezielter Auswahl dieser „diätetischen Fasern“ bestimmte Gruppen erwünschter Bakterien besonders gut entwickeln, die ihrerseits unerwünschte Bakterien, die beispielsweise Durchfall hervorrufen können, in der Entwicklung hemmen. Dies führt letztendlich dann auch zu einer besseren und problemloseren Verdauung. 

Wie so oft kommt es also nicht nur auf die Menge der im Futter vorhandenen Ballaststoffe an, sondern vor allem auch auf die richtige Kombination von verschiedenen schwerer löslichen und leichter löslichen Fasern. So gesehen ist also der deklarierte Rohfaser-Gehalt eher ein Maß für die schwer verdaulichen Fasern, die nur etwa zwischen 2 bis 3 % des Futters ausmachen sollten, da höhere Gehalte – wie gesagt – zu einer deutlichen Verringerung der Verdaulichkeit und zu großen Kot-Mengen führen. Lediglich bei Futtermitteln, bei denen bewusst der Energie-Gehalt reduziert werden muss (z.B. Senior für alte Tiere, Light für übergewichtige Tiere) sind höhere Rohfaser-Gehalte notwendig. Die bekanntesten Ballaststoff-Träger sind im allgemeinen die darin enthaltenen Getreide-Produkte, Gemüse, Rübenfasern und ähnliches. Wie Sie jetzt wissen, kommt der Rohfaser für die eigentliche Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen eine unter geordnete Bedeutung zu. Ihre wichtigse Funktion liegt vielmehr in der Aufrecht-Erhaltung der für die Verdauung wichtigen Darm-Tätigkeit. 

Was versteht man unter dem Begriff „Rohfett“ ?
„Rohfett“ ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Fette erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohfett = Fett.
Fett ist nicht nur ein wichtiger Energieträger. Einzelne Fettbausteine, die essentiellen Fettsäuren, haben eine den Vitaminen ähnliche Wirkung für die Entwicklung von Haut und Haaren, erfüllen außerdem verschiedene Funktionen im Zellstoffwechsel und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang die Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure) sowie die Omega-3-Fettsäuren (z.B. Linolensäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure). Da die essentiellen Fettsäuren sehr empfindlich sind und leicht zerstört werden können, müssen sie durch Zusatz antioxidativ wirkender Substanzen (Antioxidantien) geschützt werden, damit Mangelerscheinungen bei Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze vermieden werden.

Was versteht man unter dem Begriff „Rohprotein“ ?
„Rohprotein“ ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Eiweiße (Proteine) erfasst. Vereinfacht kann man sagen: Rohprotein = Eiweiß.
Eiweiß ist praktisch in jeder Körperzelle der Hunde und Katzen vorhanden und spielt bei allen Lebensvorgängen eine ganz wichtige Rolle. Eiweiß ist daher ein ganz besonders wichtiger Nährstoff, dem deshalb auch in der Ernährung eine große Bedeutung zugemessen werden muß.
Warum aber reagieren Hunde oder Katzen sehr unterschiedlich auf verschiedene Futter, die nach der Deklaration auf der Verpackung (auf Rohproteingehalt) gleiche Eiweißgehalte haben? Nun, das hängt mit der Zusammensetzung des verwendeten Futtereiweißes und mit den Verdauungs- und Stoffwechselprozessen zusammen.
Sie können sich - vereinfacht gesagt - Futtereiweiß wie eine Perlenkette vorstellen, bei der die Perlen die sogenannten Aminosäuren sind. Von diesen gibt es etwa 20 verschiedene. Die Reihenfolge dieser Aminosäuren an der Perlenschnur ist erblich festgelegt und charakteristisch für jedes Eiweißteilchen. Das gilt natürlich auch für das Körpereiweiß der Katze bzw. des Hundes. Einige der Eiweißbausteine, die Aminosäuren, müssen unbedingt im Futter in ausreichender Menge vorhanden sein, weil der Hund bzw. die Katze keinerlei Möglichkeit hat, diese sogenannten essentiellen Aminosäuren selbst herzustellen oder sie durch andere Stoffe zu ersetzen. Wenn man dann noch weiß, dass die Verdauungsenzyme im Prinzip nichts anderes machen, als die Schnur der Perlenkette, die die einzelnen Aminosäuren zusammenhält durchzuschneiden, wird klar, das der Hund und die Katze mehr auf die richtige Aminosäurenversorgung angewiesen ist, als auf die Versorgung, die lediglich Eiweiß als solches berücksichtigt.
Im Darm wird das Eiweiß wie gesagt in seine Einzelbausteine, die Aminosäuren zerlegt, und diese werden dann aus dem Darm ins Blut übernommen und an die Stellen transportiert, an denen der Hund oder die Katze körpereigenes Eiweiß aufbauen muss. Dazu stehen aber dann nur die Aminosäuren zur Verfügung, die aus dem Futter in den Organismus aufgenommen werden können. Je hochwertiger das Futter, d.h. je genauer die Aminosäurezusammensetzung des Futtereiweißes dem Bedarf des Hundes oder der Katze entspricht, desto besser kann das Futtereiweiß verwertet werden. Je besser aber das Futtereiweiß verwertet wird, desto geringer kann auch der Eiweißgehalt des Futters sein, um beispielsweise den Hund bedarfsgerecht mit allen Aminosäuren zu versorgen. Hier liegt auch eine wesentliche Ursache für die uns von Züchtern immer wieder bestätigte Beobachtung, das die Verfütterung unserer Produkte zu besseren Fütterungserfolgen führen, als Produkte von Mitbewerbern mit vergleichsweise höheren Proteingehalten.
Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass überschüssiges Eiweiß zu Harnstoff abgebaut werden muss, was nicht nur zu Energieverlusten sondern darüber hinaus zu einer unnötigen Belastung des Stoffwechsels und bestimmter Organe (Leber, Nieren) führen kann. Und das muss sicher nicht sein. Nicht die Konzentration sondern die Qualität des Eiweißes im Futter macht’s eben aus.

 

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